Die Cuvée Montchenot 1er Cru 2021 von Nicolas Maillart ist ein Champagner aus einer einzigen Gemeinde, Villers-Allerand. Sämtliche Trauben stammen vom Weiler Montchenot, der zu diesem Ort gehört.
Montchenot bildet das Scharnier zwischen der Petite und der Grande Montagne de Reims: Hier treffen Sand, Ton und Kreide aufeinander, und die Kreide schenkt dem Wein seine Frische. Die Cuvée zeigt sich mit roten Früchten und Zitrusnoten, dazu ein Hauch von Holz. Ihre füllige, fast an einen Tafelwein erinnernde Textur bleibt dabei knackig.
Als Magnum ist es eine Flasche, die Sie schon zum Aperitif servieren können, etwa zu Gougères mit Comté, und die Sie später bei Tisch zu gebratenem Kalbsbries wiederfinden.
Das Terroir
Die Cuvée Montchenot 1er Cru 2021 ist ein Blanc de Pinots Noirs, also ausschließlich aus Pinot Noir gekeltert.
Die Pinot-Noir-Trauben stammen aus dem Terroir von Montchenot, einem Ort an der Grande Montagne de Reims, wo Nicolas Maillart seine Reben bewirtschaftet. Die Trauben kommen von Parzellen dieser einen Gemeinde: Kein anderer Cru fließt in diese Cuvée ein, was ihr eine präzise, klar lesbare Herkunft verleiht.
Auf diesem Terroir verleiht der Pinot Noir dem Wein Struktur und Tiefe.
Die Vinifikation
Nicolas Maillart, der diese Cuvée verantwortet, hat sich entschieden, diesen als Weißwein vinifizierten Pinot Noir 2021 im Holzfass auszubauen. Das Holz schenkt dem Wein Röstnoten, die sich hinter die Frucht legen und die Nase bereichern.
Beim Montchenot 1er Cru wurde die malolaktische Gärung (die zweite Gärung, die die kräftige Traubensäure in eine mildere Säure umwandelt) unterbunden. So behält der Wein seine ganze Lebendigkeit: Am Gaumen bleibt er geradlinig und straff, ohne die Butternote, die dieser Schritt mit sich gebracht hätte.
Diese Entscheidung zeichnet einen Weißen mit Charakter, für alle, die präzise und energiegeladene Weine schätzen: Das Holz kleidet ihn ein, ohne ihn zu runden, und die Frische bleibt im Vordergrund der Verkostung.
Der Jahrgang 2021
An der Montagne de Reims ist 2021 ein Jahrgang der Gegensätze. Eine kurze Hitzewelle Ende März weckt die Rebe auf. Dann bringt ein Kaltlufteinbruch an Ostern den Spätfrost zurück, einen der stärksten, die das Weinbaugebiet der Champagne je erlebt hat. Ein sehr regnerischer Mai und ein verregneter Sommer lassen die Saison anschließend in ungewohntem Tempo voranschreiten. Die Lese beginnt früher als erwartet, und die Erträge zählen zu den niedrigsten seit über 35 Jahren. Im Pinot Noir von Montchenot ergibt dieses Jahr einen Champagner von klarer Frische und geradliniger Spannung, wie gemacht für Liebhaber lebendiger Weine.


