Die Cuvée Grand Cru von Louis de Sacy ist ein Champagner, der ausschließlich aus dem Dorf Verzy stammt. Ein Grand-Cru-Terroir, historische Wiege des Pinot Noir in der Montagne de Reims. Die Assemblage vereint 80 % Pinot Noir und 20 % Chardonnay und bleibt damit diesem einzigartigen Terroir treu.
Diese Cuvée zeigt sich mit roten Früchten, getragen von zarten floralen Noten, bevor sie dem Brioche-Ton Raum gibt. Weinig und mineralisch, besitzt ihre Textur Kontur, ohne an Frische zu verlieren.
Diese Flasche eignet sich bereits zum Aperitif, etwa zu Comté-Gougères, und begleitet später bei Tisch wunderbar Geflügel mit Morcheln.
Das Terroir
Die Cuvée Grand Cru ist eine Assemblage aus:
- 80 % Pinot Noir
- 20 % Chardonnay
Pinot Noir und Chardonnay stammen aus dem Terroir von Verzy, einem als Grand Cru klassifizierten Dorf auf der Grande Montagne de Reims, wo Louis de Sacy seine Reben kultiviert.
Verzy besitzt selbst innerhalb der Grand Cru-Lagen der Champagne ein ganz eigenes Terroir: Der Kreideuntergrund verleiht den Weinen eine ausgeprägte Spannung und Präzision, während der mineralstoffreiche Kalk, der die Reben nährt, sich in einer spürbaren salzigen Note am Gaumen äußert.
Auf diesem Terroir verleiht der Pinot Noir dem Wein Struktur und eine Spur Weinigkeit.
Die Vinifikation
Jonathan Sacy, der Winzer an der Spitze des Hauses, hat sich dafür entschieden, diese Assemblage aus Pinot Noir und Chardonnay im Stahltank zu vergären, um die Frische der Frucht zu bewahren. Der biologische Säureabbau wurde vollständig durchgeführt: Er rundet die Säure des Weins ab und verleiht ihm ein samtiges Mundgefühl. Bei Louis de Sacy wurde die Dosage anschließend auf 1,6 g/L festgelegt, womit diese Cuvée als Extra Brut klassifiziert ist – ein Stil, der die Reinheit des Weins sprechen lässt, ohne ihn zu süßen. Diese sehr niedrige Dosage bringt lebendige, präzise Noten zur Geltung, getragen vom überwiegenden Anteil an Pinot Noir in der Assemblage. Das Ergebnis ist ein Grand Cru, der zugleich gespannt und großzügig wirkt und die Handschrift eines Winzers trägt, der der Authentizität der Frucht gegenüber jeglichem Streben nach Kraft den Vorzug gibt.
Eine Cuvée ohne Jahrgangsangabe
Jeder Lesejahrgang bringt seinen eigenen Charakter mit: Ein wärmerer Sommer, ein kühlerer Frühling, unterschiedliche Niederschlagsmengen von Saison zu Saison prägen Trauben, die sich nie ganz gleichen. Damit sich diese klimatischen Schwankungen nicht im Charakter des Weins niederschlagen, fließen in die Assemblage Reserveweine ein – also Weine früherer Ernten, die genau zu diesem Zweck aufbewahrt werden. Sie ergänzen die Lese des laufenden Jahres und gleichen eventuelle Unterschiede in Reife oder Säure aus.
Diese Methode erlaubt es dem Haus, Flasche für Flasche dieselbe aromatische Handschrift und dasselbe Gleichgewicht zu bewahren, unabhängig von den Launen des Klimas. Genau diese Beständigkeit macht Jahr für Jahr die Identität dieser Cuvée aus.


